Bei Klatsch und Tratsch stricken in Göttingen

Neben Stoffläden, möchte ich gerne versuchen, in den verschiedensten Städten Strick- und Nähkurse zu besuchen. Also habe ich gleich mal in Göttingen angefangen. In der Kirchengemeinde St. Heinrich und Kunigunde habe ich das Strickcafe besucht. Bei einem Kaffee und Plätzchen haben wir nett geplaudert und gestrickt.

Am 29.09 habe ich das Strickcafe der Kirchengemeine St. Heinrich- und Kunigunde besucht. Durch meine Schwiegermutter, die von Anfang an dort Mitglied ist, bin ich darauf gekommen den Damen einen Besuch abzustatten. Ich wurde in der Runde herzlich Willkommen geheißen. Bei einem Kaffee und Gebäck haben wir uns zu fünft zusammengesetzt.

Angefangen wurde damit unsere Projekte an denen wir gerade arbeiten vorzuführen. Von einer bestickten Decke bis zur Socke war einiges dabei. Die Runde viel diesmal eher klein aus, da einige Damen durch Urlaub und Krankheitsausfall fehlten. Das Thema um das es vermehrt ging ist der Höhepunkt des Jahres für das Strickcafe. Bereits im fünften Jahr in Folge wird für die Benefiz Veranstaltung „Miteinander-Füreinander“ im Göttinger Kaufpark am 9.11.2015 ihre selbstgestrickten Werke für einen guten Zweck verkauft. Der Erlös geht an die Kita der Gemeine St. Godehard.

In der Regel wird mit 10 Frauen im Alter zwischen 50 und 80 gestrickt. Seit acht Jahren treffen sich die Damen alle zwei Wochen in der Gemeinde zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr. Die Termine könnt ihr der Homepage entnehmen. Jeder bringt dann seine Wolle mit und dann wird fröhlich drauf los gelegt. Ich war ganz fasziniert von den schönen Mustern, die für die Socken benutzt wurde. Eine der Damen, Gisela, hat das Café ins Leben gerufen. Die Wolle ,die sie verarbeitet hat, hat sich so schön angefühlt, dass ich mir sie direkt am nächsten Tag nachgekauft habe. Fröhlich wurde die ganze Zeit geplaudert, dass es mir manchmal schwer fiel mich auf mein Projekt zu konzentrieren. Geballte Kompetenz trifft dort aufeinander. Alle Frauen stricken meist schon ihr ganzes Leben lang und können das Nadelspiel fast blind benutzen. Es wird sich ständig über die neusten Trends und Tricks ausgetauscht. Gerne geben die Damen ihr Wissen weiter und freuen sich über neuen Zuwachs in der geselligen Runde. Auch blutige Anfänger sind herzlich Willkommen.

Eine weiteres Projekt, das dort in Zusammenarbeit entstanden ist, ist ein alter Holzstuhl der komplett umhäkelt wurde. Ich habe ihn schon oft bewundert, denn er steht bei meiner Schwiegermutter vor der Eingangstür.

Besonders ist mir ein Satz in Erinnerung geblieben. „Ich komme eigentlich garnicht wegen des Strickens, sondern wegen der schönen Gesellschaft.“ Das glaube ich gerne, denn in der Runde fühlte ich mich auch wirklich sehr wohl. Gerne würde ich Dienstags immer dabei sein. Also: Scheut euch nicht dem Strickcafe einen Besuch abzustatten. Gisela würde sich über eine vorherige Anmeldung sehr freuen. Die Telefonnummer entnehmt ihr dem Link.

Hier geht es zum Link der Kirchengemeine St. Heinrich und Kunigunde