Bikini nähen

Als mich Swafing auf der H&H Messe gefragt hatte ob ich Bock hätte deren Bademodenstoffe zu testen, war ich natürlich Feuer und Flamme.

Jetzt musste nur noch das passende Schnittmuster her. Ich habe ja eine Sammlung aus burda Zeitschriften und mir ist das Magazin 05/2011 eingefallen. Das Mieder, habe ich mir gedacht, passt einfach perfekt auch für einen Bikini. Ich habe zuerst ein Probeteil genäht und die Größe 42 gewählt. Wenn ihr dasselbe Schnittmuster nähen wollt, würde ich euch das auch empfehlen.

Bikini nähen

Wie passend, dass ich dieses Jahr Prym Markenbotschafterin geworden bin. Ich kann nämlich nach Herzenslust das Sortiment für euch testen und teile euch mit was ich für nützlich halte und was eher unbrauchbar ist. Die haben nämlich eine kleine Auswahl an Bademodezubehör.

Ab einer bestimmten Körbchengrösse muss ein Bikini einfach einen guten Halt haben und einem nicht bei jeder Welle um die Ohren fliegen. Ich habe mich dazu entschieden ein vorgefertigtes Körbchen und Miederstäbchen zu verarbeiten.

Ich habe den Bikini quasi zweimal genäht und dann verstürzt. Dazwischen habe ich eine Einlage benutzt, die bi-elastisch ist und einen Futterstoff verarbeitet. Das Schnittmuster ist ja eigentlich nicht als Bikini gedacht. Den ganzen Bikini habe ich mir dann so zurechtgewurschtelt bis es passte.

Bikini nähen
Bikini nähen

Was würde ich ändern?

Ich weiß nicht, ob die Bügel hätten sein müssen. Es war sehr mühselig sie dort einzuarbeiten. Ich habe quasi dafür einen Tunnel genäht. Ebenfalls bin ich eher etwas skeptisch was die vorgefertigten Cups angeht. Sie machen die Brust etwas spitz finde ich. Ich denke diese Art von Cup eignet sich für Badeanzüge besser, wie auch schon auf der Verpackung abgebildet. Die Träger wollte ich eigentlich als abnehmbar mit einer Schlaufe befestigen. Die Schlaufe hat sich aber dermaßen gezogen, dass es nicht schön aussah. Also habe ich die Träger komplett angenäht.

Bikini nähen

Fast vergessen

das Bikinihöschen

 

Für das Bikinihöschen habe ich mir einfach ein altes Teil genommen und abgepaust. Wieder habe ich den Stoff gedoppelt und gewendet. Ich habe dann zwei lange Streifen an die Enden der Hose genäht und rechts und links überstehen lassen, damit ich sie zubinden kann.

Der Stoff trägt sich wunderbar und fühlt sich toll auf der Haut an. Ich fand ihn schön zu verarbeiten, da er einen gewissen Stand hat und nicht zu „schwabbelig“ ist. Die Farben finde ich einfach toll zusammen. Klar, mein Bikini hat seine Ecken und Kanten. Ich bin aber dennoch zufrieden mit meiner Leistung.

Ich hoffe ihr habt auch so Lust schwimmen zu gehen wie ich. Ich wünsche euch einen tollen Sommer.

Bis bald

Lisa

Bikini nähen

Alles auf einem Blick

 

Ich zeige euch alle verwendeten Materialien einmal aufgelistet:

Die Stoffe und das Material wurden mir für dieses Projekt von Swafing und Prym kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.